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Home Office ist kein rechtsfreier Raum

Wer hat nicht schon davon gehört oder macht es sogar selber – Home Office – arbeiten von Zuhause. Der Trend zum ortsunabhängigen Arbeiten ist unaufhaltsam. Das Bundesministerium für Arbeit und Soziales arbeitet derzeit an einem Gesetzentwurf, in welchem auch ein Recht auf Heimarbeit integriert werden soll.

Aber kann das überhaupt für jeden Arbeitnehmer/Arbeitgeber funktionieren? Und was ist mit Sicherheitsvorkehrungen und rechtlichen Pflichten? Welche Endgeräte soll ich nehmen? Was gibt es bei der Datenanbindung zu beachten? Viele Fragen, die vorher in Betracht gezogen und geregelt werden müssen. Hier ein paar Infos und Tipps zu dem Thema.

Gut ist es auf jeden Fall, wenn gesetzliche Grundlagen geschaffen werden, damit sich vor allem die Arbeitgeberseite mit dem Thema auseinandersetzt. Wer dann mobile Arbeit anbietet, sollte sich über rechtliche und organisatorische Rahmenbedingungen Gedanken machen.

Was braucht man für mobiles Arbeiten?

Wer mobil arbeiten will, braucht meist ein Notebook, ein Handy und einen Zugang ins Firmennetz. Dann kann es eigentlich schon losgehen.

Bei Notebooks zählen neben Äußerlichkeiten wie Markenname (Vorzeigeobjekt) aber vor allem die inneren Werte. Leistungsstark, kompakt und flexibel (möglichst ein Convertible), ausdauernder Akku, spiegelfreies Display sollte es sein. Hier bietet INFOTECH ein breites Produktportfolio und berät Sie gern zu passenden Geräten. Empfehlenswert auch ein USB Type-C Port für den Anschluss an eine Dockingstation und – wer es benötigt – noch einen Zweit-Bildschirm.

Die Anforderungen an Business-Smartphones sind ähnlich: ausdauernder Akku, zuverlässiger Netzbetreiber, flexible Tarife, Sicherheit, Administrierbarkeit, großes Display, eventuell Platz für eine zweite SIM-Karte.

Optimalerweise gibt die IT-Abteilung vor, welche Geräte per Mobile-Device-Management (MDM) ins Unternehmensnetz integriert werden können. Mit dem Enterprise Mobility Management (EMM) der Telekom oder Microsofts Intune gibt es hier professionelle Lösungen zur Verwaltung von PCs und mobilen Endgeräten über das Internet. Das verhindert eine Vermischung von privaten und Unternehmensdaten.


Sicherheitsrisiken beim Arbeiten außerhalb des Firmennetzes

Ungesicherte Geräte stellen derzeit die größte Sicherheitslücke in einem sonst geschützten Firmennetzwerk dar. Diese müssen unterwegs oder Zuhause dieselben Sicherheitsstandards erfüllen wie im Büro. Neben einem zuverlässigen Virenschutz (z.B. Panda Adaptive Defense 360) sollten zusätzliche Sicherheitsmaßnahmen in Betracht gezogen werden. Festplattenverschlüsselung, Gesichtserkennung, Fingerabdrucksensor oder der besonders sichere Venenscanner „Palm Secure“ des Herstellers FUJITSU erschweren den Zugang zu den Geräten. INFOTECH empfiehlt zum Schutz Ihrer Unternehmensdaten die eigens entwickelte 2-Faktor-Authentifizierung „ITsecure.2FA„.


Kleine Checkliste was es zu beachten gibt:

  • Unbedingt die aktuelle Gesetzeslage einsehen => derzeit hat der Arbeitnehmer keinen Anspruch auf mobiles Arbeiten. Letztendlich entscheidet der Arbeitgeber
  • genau wie im Büro gelten im Home Office das Arbeitsschutzgesetz (ArbSchG) sowie die Arbeitsstättenverordnung (ArbStättV)
  • Werden die Betriebs- und Geschäftsgeheimnisse gewahrt? Sind wichtige Geschäftsunterlagen und Kundendaten vor dem Einblick Dritter geschützt?
  • Voraussetzungen für Home Office vorher prüfen/testen (Internetzugang etc.)
  • Wer übernimmt welche Kosten für Geräte, Tarife, Arbeitsmaterialien?
  • Was zählt zur Arbeitszeit und wie wird diese erfasst?
  • Wird die Datensicherheit gewährleistet?

Fazit:

Nicht mehr an einen festen Arbeitsplatz gebunden zu sein ist heutzutage keine Frage der Technik, sondern der Bereitschaft des Arbeitgebers diesen Weg zu gehen. Was das Unternehmen braucht, ist Vertrauen in die eigenen Mitarbeiter und ein Plan, wie das mobile Arbeiten von zu Hause aus für beide Seiten gewinnbringend funktionieren kann. INFOTECH unterstützt Sie gern bei einer sicheren technischen Umsetzung.